BeUAE

System: BeOS, Zeta

Der BeUAE ist die Portierung des von Bernd Schmidt für Unix entwickelten Amiga Emulators UAE. Dieser Ultimate Amiga Emulator hat sich schnell etabliert und ist auf nahezu allen verfügbaren Systemen anzutreffen. Die wohl weitest entwickelte Version ist dabei die WinUAE (Windows) Version, die durch die Verkaufsversion der Firma Cloanto mit ihrer Amiga Forever Distribution ihren Höchststand erhält.

Mit der derzeitigen Version 0.8.17 Beta, verfügt die BeOS Gemeinde zwar nicht über die aktuellste Version des UAE, ist aber dennoch im Besitz einer der besseren Portierungen. Die Benutzeroberfläche des Emulators kann sich sogar mit der Windows Version messen. Diese ist übersichtlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Leider verfügt die BeOS Gemeinde nicht über ein UAE Entwicklungsteam, so das diese mit einfachen Portierungen auskommen muss. Der derzeitige Entwickler, der sich um die letzen Portierungen gekümmert hat ist Axel Dörfler, der aus zeitlichen Gründen, wegen anderer wichtiger Projekte, derzeit nicht die Zeit findet, eine neue Portierung des UAE zu erstellen. Dennoch kann sich die unfertige Version sehen lassen und auch der Funktionsumfang ist ausreichen und nutzbar.

Wenn man einen Emulator benutzen möchte sollte man sich immer überlegen, was dieser denn mit diesem Programm machen möchte. Will der User nur spielen, reicht eine Kickstart Version 1.3 oder 2.0 völlig aus. Es ist sogar ratsam diese Versionen zu nutzen, da die meisten Spiele auf diesen Plattformen erstellt wurden und es nicht immer gewährleistet ist, dass diese auf höheren Versionen lauffähig sind. Möchte der Benutzer dieser Software aber ¨ber eine Desktop Oberfläche arbeiten und dabei einen vernünftiigen Standart haben sollte dieser die Version 3.1 oder höher nutzen. Diese Desktop Version unterscheidet sich eigentlich nicht sonderlich von anderen Betriebsystemen, dieses ist sogar dem des BeOS Systems recht ähnlich, so dass früher immer gesagt worden ist, dass Amiga Umsteigen eigentlich sehr schnell mit BeOS arbeiten können, ja es sogar lieben würden.

Die Amiga Gemeinde ist eine sehr alte und sehr aktive Gruppierung, so dass sich immer Personen gefunden haben, die sich mit dem Emulator beschäftigt haben und auch ihre Ideen mit haben einfließen lassen. Auf diese Weise war eine stetige Weiterentwicklung möglich, die ein Produkt herausgebracht hat, dass alle anderen System-Emulatoren weit hinter sich gelassen hat. Der Emulator ist sogar in der Lage die Festplatten des Rechners zu benutzen, auf das es installiert wurde. Dafür ist keine Formatierung oder Erstellung irgendwelcher künstlicher Harddisk Geräte nötig, bietet dieses aber zusätzlich an. Somit verfügt der Emulator oder besser der Amiga, der hier emuliert wird über unmengen Arbeitspeicher. Die damaligen Amiga User mussten sich meistens mit Megabyte großen Erweiterungen zufrieden geben und konnten von solch immensen Speicherplatz nur trämen.

Wie BeOS ist auch der Amiga ein Multimedia System, was besonders durch Anwendungen in diesem Bereich überzeugen konnte. Viele der damals erzeugen Animationen wurden mit dem Amiga erstellt. Von diesen Multimedia Vorteilen haben auch die Spiele profitiert, die mit schönen Videosequenzen und Grafik aufwarten konnten. Nach heutigen Stand gemessen ist dies natürlich kaum noch vorstellbar, da die Entwicklung der heutigen Computer dermaßen schnell voran geht.
Wo man damals versuchte aus vorhandenen, nahezu gleichbleibenden Ressourcen, noch bessere Grafik oder Sound heraus zu bekommen als es ihre Vorgänger geschafft haben, wird heute der Rechner mit neueren Komponenten ausgestatten und daraufhin gleich auf die nächsthöhere Stufe zugearbeitet. Eine Entwicklung wie sie es bei Amiga gegeben hat, ist heute eigentlich nur noch bei Konsolen zu finden, die mit einer festen Ausstattung ausgeliefert wird, die nicht erweiterbar ist.

Während man heute eine Software auf einer Cd erhält, musste die Amiga User mit der einfachen Diskette mit 880kb vorlieb nehmen. Da das System so aufgebaut war, dass Programme direkt von Diskette gestartet werden konnten, war eine Benutzeroberfläche wie bei heutigen Systemen nicht zwingend notwendig. Erst nach erscheinen der ersten Festplatten wurden immer mehr Arbeiten über die Amiga Benutzerfläche (Workbench) verrichtet. Somit ist das Hauptmedium, mit dem der Emulator zu arbeiten hat, auch die Diskette, die als ADF (Amiga Disk Floppy) Datei bezeichnet wird. Bei dieser handelt es sich um das Produkt einer auf dem Amiga ausgelesenen Diskette, die als ein Paket abgelegt wird. Im Prinzip nichts anderes als eine gepackte Datei, wie etwa mit BeZip oder BeRar. Der Emulator hat nun die Fähigkeit diese Dateien praktisch im Speicher zu öffnen und auszufüren.

Benutzung des Emulators

Um den Emulator zum laufen zu bekommen, benötigt man neben einer ADF Datei noch ein Amiga Rom-File und den Rom-Key. Weil die Amiga Roms mit einem Kopierrecht versehen sind, deren Rechte derzeit bei der Firma Cloanto liegen, muss dieses zuerst auf ihrem Amiga ausgelesen werden. Hierzu verwenden wir das Programm transrom.

AMIGA/CLI: transrom >ram:kick.rom (ram: ist nur ein Beispiel für den Speicherort des Romfiles)


Bitte beachten Sie, dass sie diesen Romfile nur benutzen dürfen, wenn sie im Besitz eines Amiga´s sind. Dieser darf nur für den eigenen Bedarf erstellt und genutzt werden. Jedes weitergeben oder der verkauf kann rechliche Konsequenzen haben. Auf Grund dieser Gegebenheit, werden sie in diesem Artikel keine Adressen oder Bezugspunkte, zum kostenlosen erwerb aller in diesem Artikel vorgestellten Software finden. Der Autor wird und kann ihnen zu diesem Thema keine Auskunft geben. Um rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen, legen sie sich die Amiga Forever CD zu, die sie hier, erwerben können.

Wie kann ich Daten zwischen meinem Amiga und den PC austauschen?

Nun da gibt es mehrere Möglichkeiten, zum einen währe da die Möglichkeit, bei vorhandensein einer Netzwerkkarte im Amiga, diese über das Internet zu versenden (an eigene E-Mail).
Zweitens kann man Daten vom PC auf den Amiga über ein CD Rom Laufwerk übertragen, nur sind die meisten Amigasysteme nicht mit einem solchen Medium ausgestatten.
Die dritte Möglichkeit währe, wenn sie auf ihrem Amiga die CrossDos Device installiert haben und das PC0 file (Standort: /storage/dosdrivers) vorhaben ist, ihre Daten über eine 1,4 MB Diskette, die nur auf 720 Kb formatiert (auf dem PC) wurde, zum übertragen ihrer Daten nutzen. Crossdos können sie sich über das AmiNet runterladen: http://www.aminet.net
Als vierte Möglichkeit währe da die Verbindung beider Computer über ein Nullmodem Kabel, also eine art PC Direktverbundung. Hierfür können Sie aber kein Standartkabel verwenden, sondern müssen sich eines selber erstellen. Eine genaue Anleitung für ein solchen Kabel ist zum Beispiel hier zu finden: http://homepage.uibk.ac.at

Als letztes fehlt uns nur noch eine ADF-Datei, die sie sich zum Beispiel von Amiga-Island beziehen können.

Sie können sich auch eine eingene ADF-Datei erstellen. Um diese zu erstellen, benötigt man das ProgrammTransdisk, welche eine angegebene Floppy ausließt und als Adf-Datei ablegt.

AMIGA/CLI: transdisk >ram:game.adf -d trackdisk 1 -s 0 -e 79


Erleuterung:
Ram: Ist bei diesem Beispiel der Speicherort der zu erstellenden Datei.
Mit trackdisk 1 geben sie dem Programm an, dass die Diskette in Laufwerk Df1 ausgelesen werden soll. Wenn sie das Df0 auslesen wollen, ändern sie einfach die Laufwerksangabe von 1 auf 0.
Mit -s 0 und -e 79 geben sie die Tracks an, die ausgelesen werden sollen. Die meisten Amiga Spiele haben eine Diskettenbelegung von 0 bis 79 Tracks. Es gibt aber auch Spiele und Programme, bei denen die Disketten bis zum Track 81 beschrieben wurden, hier ändern sie einfach den Endtrack auf 81. Diese Angaben können sie auch direkt vom Programm abfragen, indem sie in der CLI transdisk -h (steht für Hilfe) eingeben.

Einstellung des Emulators

Grundsätzlich gilt, dass jedes Programm oder Spiel eine völlig andere optimale Einstellung haben kann. Es ist deshalb nicht auszuschließen, das es schon einige Zeit in Anspruch nimmt, die jeweilige Einstellung zu erarbeiten. Hierbei reicht oftmals schon die Veränderung von Speicherbereichen oder der Grafikeinstellung des Emulators.

- Um nun zu zeigen, wie ein Spiel über den Emulator zum laufen gebracht wird, unterlassen wir eine systematische Feineinstellung
- Das Spiel was wir in diesem Beispiel starten wollen, heißt Turrican und ist eines der absoluten Klassiker unter den Amigaspielen.




Wir öffnen den Emulator und erhalten zu erst den Einstellungsbereich der CPU, in diesem Bereich wird der Prozessor des zu emulierenden Amigas angegeben. Da wir ein Spiel emulieren wollen, was damals auf der Kickstart 1.3 erschienen ist, wird es am besten sein, wir emulieren einen Amiga500 mit seinen Systemspezifischen Eigenschaften (kleine Änderungen vorbehalten).
Der Amiga500 mit der Kickstart 1.3 hatte standardmäßig einen 68000 Prozessor, wir verwenden allerdings den 68020 über unser Beispiel, diesen können sie unter "Model" angeben. Des weiteren sollte noch die Geschwindigkeit des Prozessors angegeben werden. Dieses machen wir über die Einstellung Speed/Approximate A500.



Nach der Einstellung der CPU kommen wir zur Einstellung des Arbeitsspeichers und Einstellung der Kickstart. Unter dem Menüpunkt ROM/Kickstart File: wählen wir unsere gewünschte Kickstart Version aus, diese sollte auf ihren System liegen und wird über die Selecttaste und das darauf erscheinende Suchfenster ausgewählt und durch einen Doppelklick eingefügt. Gleiches gilt für den ROM-key.
Da wir unseren Emulator auf einen modernen System zu laufen bringen möchten, das bedeutend mehr Speicherleistung besitzt als der Amiga, können wir dem Emulator ruhig etwas mehr Systemspeicher zufügen. Diesne können sie durch das verstellen des Chip-RAM/Memory Size: Reglers erreichen. In diesem Beispiel verwenden wir einen Speicher von einen Megabyte.




Nun kommen wir zur Video-einstellung, über die sie die Größe des dargestellten Bildschirmes des Emulators einstellen können. Hierbei ist zu beachten, welche Einstellung ihr BeOS System hat. Es ist immer ratsam, die Einstellung des Emulators etwas kleiner zu machen, als die des Wirtssystems. Im Beispiel wurde eine Einstellung von 800x600 Bildpunkten verwendet. Zusätzlich können sie über diesen Bereich dem emulierten Amiga noch etwas mehr Speicher zugute kommen lassen, indem sie den Graphics Car-RAM: Regler auf beispielsweise einen Megabyte verstellen.



Nun kommen wir zu Problemkind es Amiga Emulators, nämlich des Sound. Der Emulator kann zwar den Sound ordnungsgemäß abspielen, tut sich aber oftmals schwer diesen optimal auszugeben. Deshalb kommt es oft zu Soundausgabefehlern, die durch einige Feineinstellungen zwar zu verbessern sind, aber leider nicht komplett zu bewerkstelligen sind. Für unser Beispiel begnügen wir uns mit der Einstellung des Sound mode: Standard Sound, eine Frequency von 44100, einer Resolution von 16Bit und dem Channels: stereo. Spaßeshalber erhöhen wir den Sound- Buffer auf acht Kilobytes.



Weiter geht es mit der Einstellung der Emulatorenbedienung, sprich die Zuordnung von Joystick und Mouse. Der Amiga verfügte über zwei Ports, die für diese beiden Geräte verwendet wurden, Diese können über diese Einstellungen frei zugeordnet werden. Da wir in unserem Beispiel über keinen Joystick verfügen, wählen wir beim Port1 das Keyboard A, wodurch die Joystickfunktion über die Tastatur ersetzt wird. Auf dem Port2 sollte die Mouse ausgewählt werden, da dies die Standartauswahl währe. Würden wir jetzt ein Spiel emulieren, bei dem zwei Spieler gegen einander spielen könnten, währe auch hier die Einstellung eines Keyboards von nöten, wobei nicht dieselbe Einstellung verwendet werden sollte (Beispiel: Port1 KeyboardA Port2 KeyboardB).



Jetzt benötigen wir nur noch die ADF-Datei um das Spiel zu starten. Dieses können sie über den Einstellungsbereich Floppy Disk einfügen. Hierbei wählen wir unter Floppy unit 0 (Df0), wie bei dem Kickstartfile, das auf dem System liegende Spiel aus und fügen dieses über einen Doppelklick ein. Verfügt das zu emulierende Spiel oder Programm über mehrere Disketten, so können sie diese unter den weiteren Floppy- Einstellungen einfügen.

Bevor sie jetzt die Emulation über den Start UAE Knopf starten, sollten sie ihre Einstellungen speichern, damit sie nicht jedes mal alles neu einstellen müssen. Hierzu gehen sie auf die Menüleiste unter File/Save as... , wählen den gewünschten Speicherort aus und Speicher diese unter einen von ihnen gewählten Namen ab.

Läuft die Emulation, können sie über das Betätigen der Taste F12, in den Floppy Einstellungsbereich wechseln um dort einen nötigen Diskettentausch durchführen oder aber auch die Emulation beenden (wichtig bei Vollbildmodus).


Amiga Festplatten

Es gibt zwei Varianten, dem Amiga Emulator eine oder mehrere Festplatten zur Verfügung zu stellen.



Variante 1 - Festplattenspeicher

Wir können mit dem BeUAE und jeder anderen UAE Version die Festplatte des Wirtscomputers (in diesem Fall BeOS) benutzen. Dies hat den Vorteil, dass wir im Gegensatz zum damaligen Amiga User, eine enorme Menge an Speicher zur Verfügung haben. Leider kann es bei dieser Variante zu Problemen mit der Ausführung von Programmen kommen. Dies bezieht sich allerdings nur auf die BeOS Version, was warscheinlich auf das Be Filesystem zurückzuführen ist.

Trotzdem werden wir diese Variation besprechen, da es vieleicht mit späteren Versionen des BeUAE, möglich sein wird, auch diesen Emulationsbereich ohne Einschränkungen zu nutzen.

Wir starten dem Amige Emulator und wählen im Einstellungsmenü den Bereich "Hard Disk", hier wählen wir "Add local directory" (Lokales Verzeichnis Einfügen). Hier geben wir der Festplatte, die wir einrichten wollen einen Namen unter "Volume Name". Als nächstes wählen wir bei "Local Directory" die "Select..." - Taste und nennen dem Emulator einen Ordner (Verzeichnis), das wir als Festplatte des Amiga-Emulators nutzen wolen. Hierfür sollte, der Logik halber, im BeUAE Verzeichnis ein Ordner mit dem Namen "Harddisk" eingerichtet werden. Dies können sie auf einfachen Wege über den rechten Mausknopf und der Auswahl "New Folder" tätigen. Nun markieren Sie den von ihnen erstellten Ordner (nicht in das Verzeichnis hinein gehen) und drücken am unteren linken Bereich auf "Open". Hiermit haben Sie nun dem Emulator einen Ordner angegeben, den dieser als Festplatte nutzen wird. Nun sollten Sie nur noch festlegen, welche Rechte der UAE Benutzer haben soll, wenn dieser diesen Ordner nutzt. Da wir auf dieser "Festplatte" (Ordner) lesen und schreiben wollen, sollten sie bei "Access Mode" auf "read/write" (lesen und schreiben) wechseln. Nun drücken Sie "ok" und wir kehren zum Harddiskeinstellungsbereich zurück.

* Speichern Sie diese Einstellung über das "File"-Menü / "Save As..."

Variante 2 - Image-Datei

Die zweite Variante ermöglicht es uns auf dem BeOS-System eine Imagedatei anzulegen, die wir für den BeUAE verwenden können. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass wir nur so viel Speicher zur Verfügung haben, wie wir für die Imagedatei beanschlagen. Das bedeutet jetzt nicht, dass Sie sich gleich eine Imagedatei anlegen sollten, von mehreren Hundert Megabyte, denn die Amigaprogramme und Spiele sind in der Regel verhältnismäßig klein und überschreiten nur in seltenen Fällen die 10 Megabyte Grenze. Daher ist es empfelenswert, erst einmal eine Imagedatei anzulegen, die in etwa die Größ;te von maximal 50 MB (Megabyte) beträgt. Um eine Imagedatei anzulegen gehen wir wie folgt vor: Wir wählen in der "Hard Disk" Einstellung den Bereich "Add Hardfile" (Imagedatei Einfügen). Unter "File" geben Sie der Imagedatei einen Namen (Wir nehmen für unser Beispiel den Namen "System"). Hier währe es jetzt auch möglich eine vorhandene Imagedatei einzufügen, in dem wir den "Select" - Knopf verwenden und die Datei suchen und auswählen. Nun wählen wir wie bei der Orndervariante die Rechte für die Festplatte indem wir bei "Access Mode" auf "read/write" wechseln. Weiter können hier von Einstellungen für die Beschaffenheit der Festplatte vorgenommen werden, in wie fern dies jedoch ratsam ist, lassen wir mal dahingestellt. Deshalb verändern wir an den Einstellungen "Sectors per Track", "Surfaces", "Reserved Blocks" und "Block Size" nichts. Zu letzt geben wir eine Größe für die Festplatte and, die wir für unser Beispiel mit einer Größe von "50 MB" unter "Hardfile Size" festlegen und drücken auf "Create Hardfile".

* Speichern Sie diese Einstellung über das "File"-Menü / "Save As..."

Was macht man mit einer Festplatte ohne System?

Was nun fehlt ist ein System was wir auf dieser von uns erstellten Festplatte installieren können. Hierzu sollten sie Ihre Workbench Diskette von ihrem Amiga zum PC übertragen, wie das fuktioniert haben wir im oberen Bereich besprochen. Empfehlenswert ist hierbei jedoch, eine Workbench ab der Version 2.0 zu benutzen, da diese mehr für die Nutzung mit Desktop ausgelegt ist. Machen Sie alle nötigten Einstellungen des Emulators und fügen Sie die Workbenchdiskette unter "Floppy Disk" ein und starten den UAE (Achten Sie darauf, dass die von Ihnen erstellte Festplatte auch angegeben ist).
Nach starten des UAE wir die Workbench geladen, da die Diskette bei fehlenden System vorrang hat. Es erscheinen mehrere Medien, die von uns erstellte Festplatte wird mit "DH0:***" betitelt, da diese noch nicht formatiert ist. Dies machen Sie in dem sie die DH0: markieren und dann im Workbenchmenü auf "Icons" - "Format Disk" gehen. Das Formatieren dauert bei einer Größe wie dieser etwas länger. Ist die Festplatte formatiert, wird diese mit dem Namen "Empty" (leer) bezeichnet. Den Namen können sie über das Workbenchmenü "Icons" - "Rename" ändern. Empfelenswert währe der selbe Name, den sie bei der Erstellung der Imagedatei gewählt haben. Nun brauchen Sie nur noch die Workbench über den Installer von der Diskette auf ihre Festplatte installieren. Wahlweise können Sie auch alle Daten von der Diskette von Hand auf die Festplatte kopieren, indem Sie die jeweiligen Dateien und Ordner anklicken und via Drag and Drop auf die Festplatte ziehen (wie bei BeOS). Um alle auf der Diskette oder Festplatte enthaltenen Daten zu sehen markieren Sie den gewünschten Ordner und wählen im Menü unter "Icons" - "Schow all Files" aus.

Wenn die Workbench installiert ist, starten Sie den Emulator neu (F12 - Reset-Knopf) und entfernen vorher die Workbenchdiskette (ADF). Somit wird die Workbench von der Festplatte geladen.


Anleitung erstellt durch Christian Albrecht (Lelldorin) 2003/2004
Bereitgestellt durch BeSly, der BeOS & Zeta Wissensbasis.