Haiku TestenSystem: BeOS, Zeta, Windows. Linux Haiku ist der Versuch, ein BeOS r5 von Grund auf neu zu programmieren. Dieses Projekt wurde nach der Pleite von Be.Inc mit dem Arbeitstitel Open BeOS ins Leben gerufen und ist wie ZETA ein Versuch das System zu erhalten. Anders als ZETA, welches auf kommerziellen Weg entwickelt und vertrieben wird, ist Haiku Open Source. Solange es von Haiku noch keine fertige Version gibt, kann man den Entwicklungsstand des Systems, mit extra dafür freigegebenen Imagedateien testen. Um diese Imagedateien auszuführen, bedarf es die Verwendung eines Emulators. Wir werden Ihnen hier einmal ein paar Möglichkeiten zeigen, wie sie dieses durchführen können. Übersicht
Qemu (Windows) Laden Sie sich Qemu aus dem Internet herunter, zum Beispiel von Qemu.org der offiziellen Webseite. Nun entpacken Sie das Paket in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Danach entpacken Sie die Haiku Testimage- Datei in das Qemu Verzeichnis (Sie können natürlich auch ein anderes Verzeichnis wählen, müssen aber dann dementsprechend die Pfadangaben in dieser Anleitung anpassem). ![]() Die hier verwendete Qemu Version beinhaltet eine qemu-win.bat Datei, über welche wir dem Emulator sagen, welche Imagedatei wir mit welchen Einstellungen emulieren möchten. ![]() Die .bat Datei ist eine gewöhliche Textdatei, welche durch die Dateiendung .bat, als Ausführbare Datei angesehen wird. Öffnen Sie daher die qemu-win.bat Datei mit einem Texteditor. ![]() Sollte keine .bat Datei in dem Qemu Verzeichnis enthalten sein, erstellen Sie sich eine, indem Sie einen Rechtsklick an einem freien Bereich des Fensters machen und dann über den Menüpunkt Neu ein Textdokument auswählen. Ändern Sie danach den Namen der Textdatei, indem Sie die Dateiendung von .txt in .bat ändern. ![]() Ignorieren Sie den Warnhinweis, dass eventuell die zu ändernde Datei Schaden nehmen kann. Bestätigen Sie diesen Aktion daher einfach mit Ja. In die Textdatei (.dat), tragen wir nur folgende Befehlskette ein:
Die Angabe qemu.exe muss identisch sein mit dem Namen der Ausführungsdatei des Emulators. Gleiches gilt für die Angabe haiku.image, sollte der Name der Testimagedatei anders lauten, tragen Sie diesen Namen hier dementsprechend ein. Sollten Sie die Testimagedatei in einem anderen Verzeichnis liegen haben, müssen Sie auch den Dateipfad mit angeben. Nach Eingabe der Befehlskette speichern Sie nun die Datei ab. Starten Sie den Emulator mit einem Doppelklick auf die .dat Datei. ![]() Sind alle Angaben richtig, wird nun Haiku mit Qemu gestartet. zurück zur Übersicht VMware Player Tutorial by Renè Passier (chaotic) Also, zuerst müßt Ihr Euch den VMware Player herunterladen. Diesen findet Ihr unter folgender URL: VMware Website (Seite in deutscher Sprache). Oder alternativ unter der URL: VMware Website (Seite in englischer Sprache). VMware Player installieren Die Installation des VMware Players ist sehr einfach gestaltet und läßt sich in wenigen Minuten erledigen. Startet das Setup Programm des VMware Players (z.B. VMware-player-1.0.3-34682.exe) und folgt den Anweisungen. ![]() Hier einfach auf den Button "Next" klicken und schon geht's weiter zum nächsten Fenster. ![]() In diesem Fenster könnt Ihr bestimmen wohin der VMware Player installiert werden soll... ![]() ...und hier könnt Ihr angeben welche Verknüpfungen, wohin, erstellt werden sollen. ![]() An dieser Stelle könnt Ihr Euch noch dafür entscheiden ob der CD Autorun abgeschaltet werden soll oder nicht. Es wird empfohlen diesen zu deaktivieren, da es in Verbindung mit virtuellen Maschinen zu Problemen führen kann. Naja und wer die Google Searchbar braucht... ![]() So, jetzt wird endlich installiert... ![]() ...wie man sehen kann. ![]() Fertig! Also, den VMware Player hätten wir dann schon mal. HAIKU- VMware- Image und Konfigurationsdatei herunterladen Jetzt benötigt Ihr noch das HAIKU- VMware- Image und die Konfigurationsdatei. Das VMware- Image findet Ihr unter folgender URL: HAIKUhost.com. Dort gibt es täglich ein neues VMware- Image, ob sich allerdings auch täglich etwas daran ändert, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist es wohl immer aktuell. Das VMware- Image ist, unter den recht zahlreichen Dateien dieser Location, sehr leicht zu erkennen, es tr&aumL;gt folgenden Namen: "r20601_vmware.tar.bz2". Wobei der Teil "r20601" variabel ist, der Rest des Namens bleibt immer gleich. So, jetzt muss das ganze natürlich noch entpackt werden. Dies stellt unter Windows mitunter ein kleines Problem dar, da es mit den Windows eigenen Bordmitteln nicht zu schaffen ist. Hier hilft im Zweifelsfall z.B. 7zip weiter, zu finden unter der URL: 7zip.org. Ich werde jedoch an dieser Stelle auf die Installationsbeschreibung von 7zip verzichten, ich denke das wird jeder selbst hinbekommen. Gut, nachdem wir nun im Besitz eines entpackten VMware- Images mit HAIKU sind, fehlt uns zum Glückliichsein eigentlich nur noch die Konfigurationsdatei. Die findet Ihr unter folgender URL: HAIKU-OS.org. Dort klickt Ihr auf Required .vmx configuration file und zwar mit der rechten Mousetaste und wählt Ziel speichern unter aus. Ansonsten wird die Datei in einem neuen Browserfenster geöffnet, was an dieser Stelle nicht übermäßig Sinn macht. Speichert die Konfigurationsdatei im gleichen Ordner wie schon das VMware- Image und dann sind wir auch schon soweit um mit einem ersten Versuch zu beginnen. HAIKU- Vmware- Image starten Zum Starten unseres virtuellen HAIKU Rechners haben wir nun zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist, einfach mit der Mouse einen Doppelklick auf die Datei haiku.vmx durchzuführen. Es öffnet sich daraufhin, aber nur beim ersten Mal, ein Fenster um die VMware Lizenzbedingungen anzunehmen. Wenn die Lizenzbedingungen angenommen wurden startet unser virtueller HAIKU Rechner. Die zweite Möglichkeit zum Starten unseres virtuellen HAIKU Rechner besteht darin, einen Doppelklick auf das am Desktop abgelegte VMware- Player- Icon... ![]() ...auszuführen und einen Dateiauswahl Dialog zu erhalten. In diesem suchen wir unseren Ordner mit den HAIKU- Dateien und öffnen wiederum die Datei haiku.vmx. ![]() Nach einem Klick auf Öffnen dauert es nicht viel läer als einen Moment und unser neuer HAIKU Rechner steht uns uneingeschränkt zur Verfügung. ![]() Zur Funktionsweise von HAIKU, denke ich, muss an dieser Stelle wohl nichts gesagt werden, diese ist äqivalent zu BeOS bzw. Zeta. HAIKU Beenden und Herunterfahren Eines sei jedoch noch bemerkt, wenn Ihr HAIKU herunterfahren wollt, das Fenster nicht einfach mit "X" schließen, das bringt mit unter nur verwirrende Fehlermeldungen mit sich. Besser Ihr macht es so: ![]() Bleibt mir an dieser Stelle nur noch Euch viel Spaß beim experimentieren zu wünschen und hoffentlich folgen noch ein paar Tutorials für die Arbeit und den Umgang mit HAIKU. Dieses Tutorial ist auch als PDF Dokument unter den Downloads erhältlich. zurück zur Übersicht Virtual Box (Windows) Tutorial by Renè Passier (chaotic) Um HAIKU mit Suns VirtualBox testen zu können, benötigen wir verschiedene Dinge. Zuerst benötigen wir mal VirtualBox selbst, welches Ihr unter folgender URL herunterladen könnt: http://www.virtualbox.org/wiki/Downloads (Seite in englischer Sprache) Wie Ihr sehen könnt, gibt es dort die verschiedensten Versionen von VirtualBox zum Download. Meine Erläuterungen basieren auf der Version VirtualBox 2.0.2 for Windows Hosts und zwar für x86. Nachdem wir den Download also hinter uns haben erfolgt nun die, recht schnelle und einfache, Installation von VirtualBox. VirtualBox installieren Die Installation von VirtualBox ist sehr einfach gestaltet und läßt sich in wenigen Minuten erledigen. Startet das Setup Programm von VirtualBox (z.B. VirtualBox-2.0.2-36488-Win_x86.msi) und folgt den Anweisungen in den einzelnen Fenstern.
Hier einfach auf den Button "Next" klicken und schon gehts weiter zum nächsten Fenster.
Zur Installation von VirtualBox müßt Ihr natürlich den entsprechenden Lizenz-Vertrag akzeptieren. Danach geht es mit einem Klick auf "Next" auch schon weiter.
So, hier könnt Ihr nun entscheiden wohin Ihr alles installieren wollt. Sonst sind keine weiteren Einstellungen nötig.
Mit einem weiteren Klick auf "Install" könnt Ihr nun endlich die eigentliche Installation von VirtualBox starten.
Dieses Fenster solltet Ihr mit einem Klick auf den Button "Installieren" bestätigen, hiermit wird der virtuelle USB - Adapter für die VirtualBox installiert.
Auch dieses Fenster solltet Ihr wieder mit einem Klick auf den Button "Installieren" bestätigen, damit wird auch der virtuelle Nertzwerk - Adapter für die VirtualBox installiert.
fertig. So, die Installation von VirtualBox wäre dann mal soweit abgeschlossen. Als nächstes benötigen wir entweder eine fertige Image - Datei für die VirtualBox oder wenigstens ein HAIKU- HDD - Image. Ein fertiges HAIKU - HDD - Image könnt Ihr z.B. unter folgender URL finden: http://haiku-files.org/raw/index.php?dir=&sort=name&order=desc oder alternativ auch unter: http://sikosis.com/haiku/haiku.image.bz2 Das HAIKU-HDD-Image müßt Ihr nach dem Herunterladen natürlich noch entpacken, dies erledigt Ihr z.B. mit dem Programm "7-Zip", welches Ihr z.B. hier herunterladen könnt: http://www.7-zip.org HAIKU-HDD-Image nach VirtualBox konvertieren Nachdem wir nun bereits VirualBox erfolgreich installiert und uns eine HAIKU - HDD - Image besorgt haben, können wir dieses Image nun in eine virtuelle Festplatte für VirtualBox umwandeln. Dabei hilft uns das Programm "VBoxManage.exe" welches sich im Installationsordner von VirtualBox befindet. Bei mir lautet dieser Pfad wie folgt: D:\Program Files\Sun\xVM VirtualBox\VBoxManage.exe Mit den richtigen Optionen und Parametern warden wir nun aus dem HAIKU - HDD - Image eine virtuelle Festplatte für VirtualBox erstellen. Wir benötigen nun eine "DOS" - Box, diese öffnen wir wie folgt: Start --> Ausführen --> cmd (eingeben) --> ENTER (drücken) Nun hangeln wir uns mit Hilfe der "DOS" - Befehle "cd" und "dir" durch die Verzeichnisstruktur bis wir uns im Installationsverzeichnis von der VirtualBox befinden (Pfad siehe oben). Nun tippen wir folgende Befehlszeile in die "DOS" - Box ein:
z.B.: vboxmanage convertdd d:\haiku\haiku.image d:\haiku\haiku.vdi und drücken ENTER. Nach einer kurzen Wartezeit erhalten wir dann eine funktionsfähige virtuelle Festplatte für die Nutzung in der VirtualBox. Wem das alles jedoch viel zu aufwendig ist, der kann sich auch eine bereits fertige, virtuelle Festplatte für die VirtualBox unter folgender URL herunter laden: http://www.myhaiku.de Die dort befindlichvirtuelle Festplatte muß nach dem Download noch entpackt werden, dies könnt Ihr wieder, mit dem breits oben genannten Programm, "7-Zip" erledigen.
Anlegen einer virtuellen Maschine mit VirtualBox Nun starten wir die "VirtualBox" und erstellen uns einen virtuellen Rechner mit HAIKU. Ihr findet das Programm unter: Start --> alle Programme --> Sun xVM VirtualBox --> VirtualBox. Nachdem VirtualBox gestartet ist, erhaltet Ihr folgendes Programm-Fenster:
Mit einem Klick auf "Neu" erstellen wir uns einen neuen, virtuellen Rechner, indem sich ein Wizard öffnet und von uns die benötigten Informationen abfragt. Die stellt isch wie folgt dar:
Wie üblich fahren wir an dieser Stelle mit einem Klick auf den Button "Weiter" erst einmal fort und erhalten auch gleich das nächste Fenster:
In diesem Fenster legen wir zunächst den Namen für unsere virtuelle Maschine fest, z.B. "HAIKU". Den Typ des Gastbetriebssystems lassen wir unverändert, da die VirtualBox zwar jede Menge verschiedenste Betriebssystem anbietet, aber HAIKU leider nicht. Das Ganze bestätigen wir wieder mit "Weiter".
Hier legen wir nun die größe des Arbeitsspeichers für unsere virtuelle Maschine fest, ich denke 256 MB sollten genügen.
Hier wählen wir nun unsere, vorher selbsterzeugte oder heruntergeladene, virtuelle Festplatte, mit einem Klick auf "Existierend", aus indem wir wie folgt vorgehen:
Wir klicken auf "Hinzufügen" und suchen uns, über den sich öffnenden Datei - Dialog unsere virtuelle Festplatte...
...und öffnen diese.
Mit einem Klick auf "Auswählen" für wir unsere virtuelle Festplatte nun der virtuellen Maschine hinzu.
Mit einem erneuten Klick auf "Weiter" fahren wir mit der Konfiguration unseres virtuellen Rechners fort.
So, noch einem mit "Fertig" bestätigen und unsere virtuelle Maschine ist fertig und einsatzbereit.
An dieser Stelle können wir nun unsere frisch erstellte, virtuelle Maschine mit einem Klick auf "Starten" starten. Nach einem kurzen aber nervenzerfetzenden Augeblick erblicken wir das erste mal den Bootscreen unseres geliebten HAIKU...
...und nach einer weiteren kurzen Pause sehen wir es endlich in seiner vollen Pracht. Das ist es, und wartet auf uns.
So, das war es auch schon wieder. Wie Ihr sehen könnt arbeitet HAIKU ebenso gut mit VirtualBox zusammen wie auch mit VMware. Bleibt mir an dieser Stelle nur noch Euch viel Spaß beim experimentieren zu wünschen und hoffentlich folgen noch ein paar Tutorials für die Arbeit und den Umgang mit HAIKU. Dieses Tutorial liegt auch als PDF Dokument vor. zurück zur Übersicht Qemu (Zeta) Qemu ist normalerweise mit in Zeta enthalten, sollte dies nicht der Fall sein, da sie den Emulator bei der Installation des System nicht ausgewählt haben, oder sie eine sehr frühe Zeta Version besitzen, könne Sie sich den Emulator zum Beispiel von BeBits.com beziehen. Achten Sie darauf, dass Sie für Zeta die Bone/Zeta Version benötigen. Entpacken Sie den Emulator in ein verzeichnis Ihrer Wahl. Öffnen Sie nun einen Terminal (Zetamenü/Software/Systemprogramme/). ![]() Gehen Sie in das Qemu Verzeichnis und markieren dort die qemu Ausführungsdatei. Schieben Sie nun diese Datei mit der Mouse auf das Terminalfenster. Dadurch wird die Datei, zusammen mit dessen Dateipfad im Terminal angegeben. Drücken Sie nun die Leertaste und wiederholten diesen Vorgang mit der Haiku Testimagedatei. ![]() Wenn Sie nun die Eingabetaste drücken, wird Haiku über Qemu emuliert. zurück zur Übersicht Bereitgestellt durch BeSly, der BeOS & Zeta Wissensbasis. |